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Malka Marom
Sulha
624 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Euro [D] 20.95
Euro [A] 21.60/SFR 37.00
ISBN: 3-550-08311-4
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| Sulha ist die Geschichte der
Israelin Leora, die über Wochen als Gast bei einem Beduinenstamm auf der
Sinai-Halbinsel lebt. Sie wird von den Beduinenfrauen als Schwester
aufgenommen, bekommt einen neuen Namen - und wird zu einer der ihren. Und sie
taucht ein in die faszinierend andersartige Welt der Beduinen, eine Welt, die
von der Zeit unberührt scheint. Und gerade diese geheimnisvolle Fremdheit des
alten Arabiens hilft ihr, Abstand zu sich selbst und Antworten auf ihre
schicksalhaften Fragen zu finden. |
| Die Presse zu: Sulha
»... so episch und menschlich, voller Leidenschaft, Wahrheit
und Weisheit.«
Nana Mouskouri
»Dies ist nicht nur ein Buch für Juden und Frauen. Es ist ein multikulturelles
Abenteuer. Stark und provokant und erklärend - eine einzigartige neue Stimme.«
joni »... so episch und menschlich, voller Leidenschaft, Wahrheit und
Weisheit.«
Joni Mitchel
»Sulha versucht uralte Konflikte zu lösen, die Lebenden mit den
Toten zu versöhnen, Vergessen mit Vergeben, das Mitgefühl und die menschlichen
Schwächen seiner Charaktere. Ein großherziges Buch und voller Fragen.«
Anne Michaels, Autorin von Fluchtstücke
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Beschreibung:
Hier wird von der Israelin Sulha erzählt, die seit Wochen als Gast bei einem
Beduinenstamm auf der Sinai-Halbinsel lebt. Von den Beduinenfrauen wird sie als
Schwester aufgenommen, bekommt einen neuen Namen, wird zu einer der ihren.
Sulha taucht in eine faszinierend andersartige Welt ein, eine Welt, die von der
Zeit unberührt scheint. Und gerade diese Fremdheit hilft ihr, Abstand zu sich
selbst zu gewinnen und Antworten auf für sie lebenswichtige Fragen zu finden.
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Auszug:
Kfar Sabba, Israel - 14. August 1978
Wer ist da? Wer ist da?" ruft meine Mutter, nachdem ich geklingelt habe. Ihre
Stimme klingt verschlafen. Mit jedem Jahr legen sich meine Eltern mittags
früher zu Bett.
"Ich bin''s. Leora."
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Erst Kamele, dann Kabarett
In Jerusalem macht der Baudes ersten modernen Gross-Theaters mit
achtzehnhundert Piatzen nur langsam Fortsohritte, weil die Errichtung von
Häusern für Neueinwanderer behördliches Vorrecht hat. Noch immer gehen daher
die Jerusalemiten in alle möglichen Ersatztheater, wenn die in Tel-Aviv oder
Haifa basierten Ensembles zu Gastspielen in die offizielle Hauptstadt kommen.
Eine der grösseren Bühnen ist im Gewerkschaftshaus untergebracht, eine andere
im städtischen Volkshaus, in dem seinerzeit der Prozess gegen Adolf Eichmann
goführt wurde.
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